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Sonntag, 25. Dezember 2005

Weihnachten

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Portrait

http://www.mediengestalter-weblog.de/


Weblogs sind leider oft dadurch gekennzeichnet, dass durch zahlreiche Bildchen, übermäßig viele Werbeslogans und unklare Gliederung der Beiträge der Leser verwirrt wird. Folglich schwindet meist das Interesse und der Leser wechselt umgehend zu einem anderen Weblog, obwohl der Inhalt der jeweiligen Texte qualitativ nicht zwingend schlecht sein muss.
Das gelungene Layout des Weblogs http://www.mediengestalter-weblog.de/ ist also ein Grund, weshalb ich diese Website als angenehm empfinde. Ihre Übersichtlichkeit äußert sich unter anderem in der einfachen Struktur auf der Hauptseite. Hier werden die Titel/ Überschriften der aktuellen Beiträge angezeigt, wobei die ersten Sätze/ Zeilen der jeweiligen Texte zusätzlich unmittelbar darunter aufgeführt werden. Sollte jemand also mehr Informationen zu einem dort angesprochenen Thema bekommen wollen, kann er durch den Link „ Continue reading“ den vorerst nur kurz beschriebenen Sachverhalt in ausführlicher Form lesen. Auch das Verwenden von verschiedenen Schriftgrößen und das Hervorheben bestimmter Worte durch Pastellfarben verstärken noch die Attraktivität der Website (Titel erscheinen im großen Format und in türkiser Farbe). Der Leser wird also nicht durch exotische Schriftarten oder markante Farben abgelenkt, sondern kann sich vollkommen auf die Inhalte der Beiträge konzentrieren.
Auch die Einteilung der Beiträge in Kategorien (Autos, Bücher etc.) erscheint mir als sehr effektiv für den Überblick. So kann jeder „Besucher“ seine ihm beliebten Themen herauspicken und muss nicht alle Texte zu überfliegen, um zu finden, was ihn anspricht. Anstatt wie viele Blogger sich auf nur ein Sachgebiet zu konzentrieren, erscheint es dem Verfasser dieser Website wichtiger, ein breites und vielfältiges Themenfelder anzubieten. Dies kann man an der langen Liste der Kategorien erkennen, in der Bereiche Sport, Wirtschaft, Technologie bis hin zu Paris Hilton abgedeckt werden.
Dadurch erweitert sich die Leserschaft auf einen sehr weiten Kreis. Insgesamt empfinde ich diesen Weblog als sehr attraktiv, da durch die klare Aufteilung von Themenbereichen die gewünschten Informationen leicht zugänglich sind und dadurch sehr zeitsparend aufgenommen werden können.

Mittwoch, 30. November 2005

Soziale Beziehungen OUT or ON?

Diese Gruppenarbeit beschäftigt sich mit dem Thema "Soziale Beziehungen im online- und offline Bereich". Boase und Wellman diskutieren aus zwei sich kontrahierenden Perspektiven. Die Rede ist hier von den "Utopianism" und den "Dystopianism". Beide Parteien sehen das Internet als eine potentielle, das alltägliche Leben gänzlich verändernde Macht an. Während die Internetoptimisten über das Internet als eine, die sozialen Beziehungen revolutionierende Institution sprechen, bezeichnen die Pessimisten die Multioptionalität des Internets als eine, die Notwendigkeit von "Face-to-Face" Kommunikation vernichtende Instanz.
Im nun Folgenden sollen jedoch zunächst grundlegende Möglichkeiten als auch Qualitäten der Internetnutzung besprochen werden:
  1. Überbrückung von Zeit und Raum
  2. Asynchrone Natur: Revolutionierung der menschlichen Alltagskommunikation durch E-Mails. Mittels E-Mail ist der Gedankenaustausch zwischen zweier Personen auch dann gewährleistet, wenn eine Person nicht zu gegen ist.
  3. Schnelligkeit der Internetinteraktion: Die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten des Internets bieten einen hohen interpersonalen Austausch
  4. Reduzierte soziale Präsenz: Die Abwesenheit emotionaler Kommunikationsaspekte führt zum Einen zu einer Beschleunigung des Informationsaustausch als auch zu einer komplexreduzierten Interaktion, da Informationen auf einer nüchternen Ebene ausgetauscht werden(Abwesenheit von Information)
  5. Textbasierte Internetkommunikation: Kommunikationsaustausch über sozial bzw. formal determinierte Grenzen hinweg (Bildungsstatus, Geschlecht, Kultur, sozialer Satus
  6. Bildung von sozialen Zirkeln: E-Mail Kommunikation beispielsweise ermöglicht eine heterogene Gruppenansprache bei stark reduziertem logistischem Aufwand.
    1. Allen bisher gennanten positven Nutzungsqualitäten zum Trotz, sehen Internetpessimisten das Internet als eine, die menschlichen (natürlichen) Beziehungen auflösende, die "Face-to-face" Kommunikation aufhebende, als eine die Gesellschaft fragmentierende Gefahr an.
      Frappierende Konsequenzen werden für die sozialen Bereiche Familie, Freundschaft und Nachbarschaft angeführt:
    2. Internetnutzung führt zu einem Rückgang freundschaftlicher "Offline-Beziehungen".
    3. Internetnutzung als Freizeitbeschäftigung
    4. Soziales Engagement ausschließlich innerhalb der virtualisierten Welt.
    5. Das Internet beeinflusst die Nutzung tertiärer Medien
    6. Internetnutzung ist unsozial.
    In unseren Augen liegt nach Anführung der vorangegangen Aspekte eine generelle Pauschalisierung der Internetnutzung in negativer Hinsicht vor. Internetnutzung ist jedoch nie ausschließlich positiv oder negativ in seinen Auswirlkungen auf das soziale Leben zu charakterisieren. Internetnutzung für sich gesehen, beeinflusst nicht den Rückgang zwischenmenschlicher Beziehungen im Offline-Bereich. Grundlegende Veränderungen des individuellen Lebensalltags, sogenannte "major events", wie beispielsweise Jobwechsel, beeinflussen sowohl die Internetnutzungsdauer als auch die Zahl der freundschaflichen Treffen. Jedoch kann nicht das Internet per se als Urheber allen Übels bezeichnet werden. Internetnutzung ist in solchen Bereichen erforderlich, in denen ein Informationsaustausch auf interpersonaler Ebene keine oder nur unzureichende Informationen hinsichtlich eines Themas offeriert. Internetnutzung kann hier als Wissenserweiterung und nicht als unsoziales Verhalten verstanden werden. Außerdem ist es notwendig, herauszustellen, dass sich durch die Etablierung des Internets lediglich eine Verschiebung einzelner Freizeitaktivitäten, jedoch nicht eine gänzliche Auflösung von Freizeitgestaltungen im Offline-Berich vollzieht (Statt dem allabendlichen Einschalten des Fernsehens beschäftigt man sich mit unterhaltenden Internetangeboten).
    Auf den ersten Blick scheint die hochfregmentierte Nutzung von Communities und Foren einen generellen Werteverlust von "in-personal- Kommunikation" anzudeuten. Instant Messaging und E-Mail können jedoch nicht als Ersatz für direkte menschliche Kommunikation verstanden werden. Vielmehr tragen sie in Zeiten von räumlicher Getrenntheit zweier Personen zu einer positiven Auswirkung auf das psyschiche Wohlbefinden bei, da so auf schnellem Wege sichergestellt werden kann, dass der Gesprächspartner noch einen wichtigen Bestandteil im Leben des Anderen einnimmt. Community und Foren ermöglichen eine Vielzahl von neuen, losen, unverbindlichen Kontakten (Themenzentrierte Online-Foren, Gesellige-Online Foren,Mehrpersonen-Online-Spiele). Diese Kontakte sind nicht gleichzusetzen mit Freundschaften, sondern dienen vielmehr der Wissenserweiterung in einem bestimmten Bereich, sowie dem Austausch von gleichen Interessen und Erfahrungen. Freundschaft baut jedoch auf einer gemeinsamen Geschichte und somit auch auf Vertrautheit auf. Tatsächliche Freundschaften, die via Internet geschlossen werden, finden fortan nicht ausschließlich auf virtueller Ebene statt, sondern bedingen vielmehr den Wunsch nach körperlicher Präsenz und somit nach "Face-to-Face" Kommunikation (Aufbau von Freundschaften im Internet: öffentliches Netzforum, privater Netzkontakt, Telefon, Foto, Treffen). Demnach kann also resumierend herausgestellt werden, dass das Internet keineswegs zu einer Aufhebung natürlicher Kontakte führt.


    "People has not radically altered their lives because of the Internet"


    by "Yours" und studentin

Dienstag, 22. November 2005

"we, the media"- Web 2.0

Tim O´Reilly veranschaulicht den Unterschied zwischen Web 1.0 und Web 2.0, wobei deutlich wird, dass sich durch die technische Weiterentwicklung die Internetuser zur eigenen Machtinstanz entwickelt haben und ihr gesellschaftlicher Einfluss mehr und mehr wächst. Web 1.0 dient hauptsächlich kommerziellen Zwecken. Das Web 2.0 hat das Knüpfen sozialer Kontkate als Ziel. Tim O´Reilly bezeichnet das Web 2.0 als eine "architecture of participation". Um das Charakteristische am Web 2.0 besser/ verständlich vermitteln zu können, haben Experten das Web 2.0 als eine Plattform bezeichnet, auf der sich die Nutzer miteinander verständigen, kommunizieren (bestes Beispiel: Blogs), gemeinsam entdecken und ihr Wissen erweitern können. Es bilden sich demnach virtuelle Geimeinschaften, die das Web 2.0 als Interaktionsmedium nutzen. Social Software begünstigt nicht nur soziale Vernetzungen, sondern es führt auch zur kooperativen Wissenserweiterung. Die Metapher "global brain" unterstreicht noch mal den vom Web 2.0 erzeugten besonderen Effekt, der sich durch die einfache und schnelle Informationsverbreitung auszeichnet. Jeder Nutzer kann an der Kommunikation teilnehmen, jeder hat die Möglichkeit, sich durch Veröffentlichung seiner Meinung einzuschalten, Diskussionen zu führen und gar Freundschaften zu schließen. In dem Artikel wird vor allem auf Einrichtungen wie Amazon und eBay eingegangen, die ohne die Eigeninitiative der Nutzer nicht existieren könnten. Ebays Erfolg wird vollkommen vom Interesse der Nutzer bestimmt. Auch Amazon lässt sich vom Publikum steuern und inspirieren: "they use user activity to roduce better results".
Der Ausdruck "we, the media" spiegelt in meinen Augen genau wieder, wie sich die Macht auf die Nutzer verlagert/ konzentriert.

Siehe: rechte Spalte----->>>Links (Quellenangabe)

Montag, 14. November 2005

Umfrage-Internet im Jahr 2014

Vergleicht man die Aussagen, die in einer Umfrage (1286 Experten haben teilgenommen) zum Thema "Internet und seine Zukunft (bis 2014)" veröffentlicht worden sind, mit meinen Ansichten, so kann man sicherlich ein viel breiteres Spektrum an Gedanken bei den Experten erkennen, doch decken sich auch viele ihrer Gesichtspunkte mit den meinigen. Wie ich schon in meinem Beitrag "das Internet und seine Nutzung im Jahr 2020" auf die Ausreifung der technischen Entwicklung hingedeutet habe, weisen die Experten nochmal speziell auf die Erhöhung der Geschwindigkeit hin, die sich wohl in den nächsten Jahren mit Sicherheit erzielen wird. Vor allem sind sie davon überzeugt, dass es zu einer Erweiterung des Internetnutzerkreises kommen wird, weil immer mehr Menschen mit immer mehr Informationen versorgt werden wollen. Die Experten sehen ein Bedürfnis im Bereich der Bildung. Auch ich denke, dass künftig Computer mehr und mehr in den Klassenzimmern und zu Hause für Bildungszwecke im Einsatz sein werden, weil man schnell, preiswert und leicht eine Vielfalt an Informationen zu jeder Zeit aufrufen kann. Durch diese Eigenschaft des Internets wird nicht nur der berufliche, sondern auch der private Bereich bestimmt: " As telework and homeschooling expand, the boundaries between work and leisure will diminish significantly." Das Internet wird außerdem einen Großteil der "alten" Medien integriert haben und zumindest mit ihnen konkurrieren. Es wird ein noch wichtigerer Bestandteil unseres Lebens werden. Denn es besitzt ein größeres Potenzial als die klassischen Medien für die passive und aktive Kommunikation. Mit der wachsenden Bedeutung unseres Internets auf unser Leben, wächst auch die Gefährdung durch Störungen des Netzes. So können Unbefugte Eingriffe in das Netz die weltweite Kommunikation empfindlich stören. Zur Verhinderung solcher Eingriffe sind im wachsenden Umfang immer teurer werdende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

Brave New World, eine positive Utopie oder ein Albtraum?

Kevin Kelly beschreibt uns die Aufkeimung, die Aufblühung des Internets, das einst als sinnlos angesehen wurde und nun so viel Erfolg und Perspektive hat, dass es die klassischen Medien in den Schatten stellt. Was mich an seinem Bericht vor allem fasziniert hat, ist seine Vorstellung von der verändernden Gesellschaft, die sich durch die verstärkte Internetnutzung einstellen wird. Er stellt das Internet als ein Medium dar, auf das die Menschen nicht mehr verzichten werden können. In seinen Augen wird das Internet zur Unfreiheit jedes Einzelnen führen, denn "when the people are divorced from the machine, they won´t feel like themselves". Der Alltag wird vom Internet dominert sein, da es unser Gedächtnis ersetzt und das Nachdenken übernimmt: " brain cells program themselves simply by being used." Damit zeigt Kelly auf, dass unser Gehirn in mechanischer Hinsicht zwar unverändert arbeitet, aber die zunehmende Leichtigkeit, mit der das Internet genutzt werden kann, kann die Neigung zur Denkfaulheit verstärken. Das Internet führt seiner Meinung nach zur Abhängigkeit und zu einem Rückgang an Humanität zwischen den Menschen. Kevin Kelly befürchtet, dass wir uns künftig nur noch über das Internet zu identifizieren wissen: "it will become our memory. Then it will become our identity". Es kommt zur Herrschaft des Internets über die Menschheit und die Menschen werden Sklaven ihrer eigenen Erfindung. Individualismus existiert nicht mehr, die Gesellschaft wird vollkommen formiert sein.
Ich befinde mich etwas im Zwiespalt. Auf der eine Seite kann ich Kellys Befürchtungen nachvollziehen, auf der anderen Seiten finde ich seine Ängste aber auch sehr übertrieben. Meiner Meinung nach wird der Mensch weiterhin kreativ und individuell sein. Wie es schon in der Vergangenheit mit den klassischen Medien der Fall war, wird der Mensch durch Gewöhnung und Reflexion auch mit dieser Erfindung zurecht kommen.

Montag, 7. November 2005

Worin zeigt sich ihrer persönlichen Erfahrung nach der besondere Netzwerkcharakter des Mediums Internet?

Im Gegensatz zu anderen Medien, wie Fernsehen, Radio und Zeitung, hat man beim Internet die Möglichkeit zu interagieren. Wenn ich mich für ein Thema interessiere, bediene ich mich einfach der Suchmaschinen und picke ausschließlich die Informationen heraus, die mir wichtig erscheinen. So kann ich Ort und Zeitpunkt der Befriedigung meines Informationsbedürfnisses selbst bestimmen. Folglich wächst die Flexibilität und Freiheit jedes Einzelnen durch das Internet.
Auf der anderen Seite bin ich durch die Vielfalt der Informationsbeschaffungsmöglichkeiten zu einer hochgradigen Ökonomisierung der Internetnutzung gezwungen. Diese ist alleine schon wegen der begrenzten Fähigkeit, die Informationsquellen auf ihre Seriosität zu überprüfen, notwendig. Aber das Abfragen von gezielten Informationen hat auch allgemein den Nachteil, dass der Mensch in eine gewisse Hektik verfällt, die sich beim Zeitunglesen oder gar beim Fernsehen nicht so einstellt, wenn andere die Informationsbeschaffung gestalten.

Welche Rolle spielt für sie persönlich das Internet?

Neben der Funktion als Infoquelle spielt für mich das Internet eine entscheidende Rolle bezüglich der Kommunikation. Vor allem zur jetzigen Zeit, wo sich meine Freunde zerstreut in ganz Deutschland befinden, um zu studieren, nutzen wir alle das Medium Internet. Das Internet stellt für uns eine Art Forum dar. Es ermöglicht, dass wir uns alle per ICQ treffen und uns austauschen. Die Anzahl der Gesprächspartner ist demnach höher als bei einem einfachen Telefonat. Außerdem kann man beim Chatten gewissen Probleme lösen. Fast jede Frage eines Gesprächspartners ist einfacher zu beantworten als am Telefon, weil die Möglichkeit besteht, Erläuterungen auch visuell zu unterstützen. So spart man sich viel Zeit und Geld, da der unmittelbare Kontaktmit den Gesprächspartnern entfallen kann. Neben der Konferenzschaltung sind aber auch die E-Mails von großer Bedeutung, sie ersetzen die Post. So korrespondiere ich mit einigen Leuten ausschließlich per E-Mail, weil dieser Vorgang viel schneller als der Briefversand und nahezu kostenlos ist. Außerdem kann ich an jedem Ort der Welt und zu jedem von mir gewünschten Zeitpunkt E-Mail-Post emfangen oder versenden

Wie sieht das Internet und seine Nutzung im Jahr 2020 aus?

Meiner Meinung nach wird sich in Zukunft bei der Nutzung des Internet prinzipiell nur wenig ändern. So wie die Medien Fernsehen, Radio und Zeitung sich in ihrer Nutzung ähnlich darstellen wie vor 60 oder 100 Jahren, so wird auch das Internet, wie die klassischen Medien, im wesentlichen technische Veränderungen erleben. Technische Verbesserungen werden aber nicht das Wesen des Internets als schnelles Kommunikationsmedium verändern, sondern nur den Kreis der Nutzer vergrößern.
So werden auf Grund der technischen Entwicklung bezüglich der Bild-und Tonübertragung Verbesserungen eintreten. Insbesondere die Entwicklung von größeren Bildschirmen wird den Einsatz des Internets erweitern.Eine weitere zu erwartende technische Verbesserung wird im Bereich der Suchmaschinen liegen, wenn diese zum Beispiel in der Lage sind, akustisch gestellte Fragen auch akustisch wieder zu beantworten. Dadurch und durch andere Verbesserungen in der Hard-und Software wird sich der Kreis der Nutzer auch auf Blinde und ältere Menschen erweitern. Es ist auch denkbar, dass in nächster Zukunft die internationale Kommunikation über das Internet, die heute fast ausschließlich von der englischen Sprache bestimmt wird, in der jeweiligen Nutzer-Muttersprache erfolgen kann. Dies wird durch den Einsatz superschneller Rechner möglich sein, deren Entwicklung nur eine Frage von wenigen Jahren sein dürfte.
Die Folge der technischen Entwicklung des Internets wird also weniger qualitativer als vielmehr quantitativer Natur sein. Die Menschen werden auf einem globalen Marktplatz kommunizieren können. Was dies für das soziale und kulturelle Leben der Menschheit bedeuten wird, kann ich mir heute allerdings noch nicht vorstellen.

Sonntag, 6. November 2005

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